Couscous, Riads und Kamele

  • Uns zieht's mal wieder in die Ferne! 8o


    Dieses Mal ins Land des Couscous, der Riads und der Kamele.



    Los geht's am Donnerstagmorgen. Ziemlich öde 1'900 km quer durch die Schweiz und dann längs durch Frankreich und Spanien bis zur Fähre, die uns von Almeria nach Melilla bringt. In Marokko dann durchs Rifgebirge, Fes, Dadesschlucht,



    Marrakesch,



    Agadir, Rabat und Tanger.


    Am Ende die Fähre zurück von Tanger nach Tarifa und die öden 1'900 km wieder zurück. Aber hoffentlich mit einem seligen Grinsen im Gesicht!


    Die Österreicherinnen sind parat (Danke :love: !!!!) und haben dieses Mal eine Deutsche und eine Japanerin als Reisegspändli.


    In diesem Sinne: Auf Wiedersehen im Mai!



  • Ja, wir waren auch da und es hat uns gefallen 8) . Würde ich auch mit dem Motorrad gerne machen :thumbsup: . Aber.... nie und nimmer mit dem Bus, Motorrad o.ä. mit dem Schiff...dieses Prozedere von Spanien nach Marokko und noch viel schlimmer umgekehrt (wegen den Flüchtlingen)... einfach nur verlorene Zeit. Dazu kommt diese Ineffizienz, Zettelchen ausfüllen und anstehen... ;(
    Wie gesagt, Marokko ja, aber nur mit einem Direktflug rein und wieder raus.


    gruss
    Robi

  • Das Märchen aus 1001 Nacht ist vorbei, mittlerweile sind wir wieder trocken und aufgewärmt und das wahre Leben hat uns wieder! Nach über 7'000 Kilometern verspüren wir jetzt gerade auch nicht den Drang unbedingt in den nächsten Tagen eine grössere Tour zu fahren. :whistling:


    Aber eins vorweg: Ich hab mir unmittelbar vor der Abreise bei Eve in Effretikon (http://www.atelier-eve.ch) noch die Sitzbank mit Tempur aufpolstern lassen. Jeder Rappen hat sich gelohnt!!! Normalerweise fahre ich keine 200 km Autobahn ohne zwischendurch rumzuzappeln, aufzustehen etc., weil mir das Steissbein wehtut. Während der ganzen Reise hab ich mein Steissbein nicht ein einziges Mal gespürt! Sensationell und absolut empfehlenswert.


    Aber jetzt zum Reisebericht: Am Gründonnerstag gings los und die erste Etappe führte uns quer durch die Schweiz und bis nach Avignon, wo wir mitten in der Stadt in einem ehemaligen Kloster übernachtet haben und abends natürlich noch "sur le pont..." und so weiter angeschaut haben.


    Am nächsten Tag gings weiter bis Sant Carles de la Rapita, auf ziemlich halbem Weg zwischen Barcelona und Valencia. Das erste Mal in diesen Ferien am Meer! Und man konnte das Ankommbier draussen auf der Terrasse geniessen! Herrlich!




    Der dritte Tag Führte uns weiter auf der spanischen Autobahn bis nach Almeria, wo um Mitternacht unsere Fähre nach Melilla ablegte. Diese drei Tage haben uns mal wieder deutlich gezeigt, dass Autobahnbolzen mit dem Töff keine für uns gemachte Freizeitbeschäftigung ist. Dabei war das Wetter bis dahin freundlich und die Temperaturen angenehm. Dazu noch das kleine Vermögen, dass man auf französischen und spanischen Autobhanen liegenlässt. Nö, dann doch lieber Landstrasse und Kurven. Aber es war eben einfach nötig um ans Ziel zu kommen ohne 52 Stunden auf einer Fähre festzusitzen.



    Nach ein ruhigen Überfahrt kamen wir am nächsten Morgen in Melilla, einer der spanischen Enklaven auf dem afrikanischen Kontinent an. Wir mussten erstmal den richtigen Grenzübergang finden um mit den Töffs nach Marokko einreisen zu können. Diese müssen nämlich offiziell mit Papieren eingeführt werden. Alles in allem hat die Prozedur keine halbe Stunde für alle 4 Töff gedauert. War also nicht so schlimm wie oft beschrieben. Allerdings sollte man die Dokumente daheim schon vorbereitet und ausgedruckt haben, sonst kann es sicher mühsam werden.


    Ein bisschen Geduld und Ruhe braucht man eigentlich bei allem was in Marokko so läuft. Ein überlieferter Spruch ist wohl "Ihr habt die Uhren aber wir haben die Zeit" Wohl wahr, wohl wahr! Vor allem wenn man dann bemerkt, dass im kompletten öffentlichen Raum in Marokko - anders als bei uns - keine einzige Uhr zu finden ist. Zeit (und auch Zeitangaben) ist also relativ.


    Die Grenze zwischen Melilla und Nador ist ziemlich beängstigend. Meterhohe doppelte Zäune mit bewaffneten Posten alle paar Meter und dazwischen sowas das an einen Todesstreifen erinnert. Gruselig.


    Also endlich sind wir also in Marokko angekommen! Den ersten Pfefferminztee haben wir gleich noch in Nador getrunken. Die erste Etappe auf dem afrikanischen Kontinent führt uns nämlich nur ca. 130 km weit westlich bis Al Hoceima. Kein Stress also. Eine Wohltat nach den 3 langen Autobahntagen!


    to be continued...

  • Jetzt ist mir auch klar, warum du so einen Teint hast :golly:


    Obwohl das nicht meine bevorzugte Ferienregion ist,
    bin auch ich gespannt wie es weitergeht. :thumbup:

    Ich möchte nicht, das die Leute über mich denken, ich sei ein Arschloch. Ich will, dass sie sich 100% sicher sind!