Mit einer Royal Enfield Himalaya durch Tibet

  • Einige kennen mich und viel mehr noch nicht - aber trotzdem ein herzliches "Tashi Delek" aus Tibet. Drei Wochen Nepal und Tibet auf einer Royal Enfield, diesem Angebot konnte ich nicht wiederstehen! Bevor ich meine Guzzi Cali aus der Garage nehmen konnte, in Davos hatte es Mitte April immer noch Schnee, flog ich nach Kathmandu. Nachdem ich wie jedes Jahr einen Monat unsere Patenkinder und Freunde besuchte, traf ich am 13. Mai meine zukünftigen Tourenkollegen. Die ganze tolle Tour hier aufzuführen würde zu lange daueren, aber einige Fotos sollen Euch gluschtig machen. Ich denke dass die Tour nächstes Jahr wieder durchgeführt wird. Aus der Schweiz werde ich weitere Infos posten. Wir sind 9 Motorradfahrer von 51 bis 71 Jahren, Mirjam Grunwald ist die Leiterin. Wenn die Tour so ausgeschrieben gewesen wäre wie sie anfieng wären einige voraussichtlich nicht dabei - jetzt sind sie aber stolz auf das Erlebte im Schlamm und Schotter!
    Heute haben wir den höchsten Pass mit 5'248 m.ü.M. überquert, an die Höhe haben wir uns gut akklimatisiert. Morgen besuchen wir das Everest Basecamp auf tibetischer Seite. Wie schlafen wir wohl auf 5'200 m.ü.M.? Dann geht es langsam wieder Richtung Kathmandu. Ca. 2'500 km werden es schlussenlich sein.



    Meine Africa Twin wartet immer noch in Cancún auf mich, mal sehen wann die Reise weitergeht.


    Motorradfahren lieben das Leben und haben das Herz auf dem rechten Fleck! Vielleicht hat ja sogar einer oder mehrere Fr. 350.-, Fr. 700.- oder Fr. 1'000.- welche er jährlich in ein "Projekt" investieren könnte. Momentan habe ich drei solche "Projekte", welche dringend einen Sponsor suchen.
    - Ridam & Ridhima sind Geschwister. Er ist 9 Jahre und Klassenbester, sie ist 11 Jahre und drittbeste der Klasse. Der Vater kann infolge schwerer Krankheit nicht mehr als Sanitär arbeiten, so fehlt das Geld für die Privatschule. Mit diesen Qualifikationen wäre es jammerschade, wenn sie in die sehr schlechte öffentliche Schule müssten. Pro Kind kostet das jährlich Fr. 350.-, idealerweise wäre ein längerfristiges Engagement bis zum Bachelor.
    - Tenzin Mentok hat die 12. Klasse abgeschlossen und möchte sich nun in Indien zur Krankenschwester ausbilden lassen. Eine Freundin hat sie die letzten Jahre gesponsert, nun ist sie schwer erkrankt und arbeitslos. Somit ist ihr die Unterstützung nicht mehr möglich. Hier muss mit jährlich Fr. 1'000.- gerechnet werden, die Ausbildung dauert 4 - 5 Jahre. Die Eltern sind einfache Bauern im Himalaya und können sie nicht unterstützen.
    Ich bin jedes Jahr in Kathmandu und habe mit allen Patenkindern, wenn möglich den Eltern und den Schuldirektoren Kontakt. Ich garantiere, dass das Geld ohne Abzüge richtig eingesetzt wird. Hast du Interesse jungen Menschen einen Start in ein gutes Leben zu ermöglichen? Selbstverstädlich freuen sie sich über einen persönlichen Kontakt über Facebook, Messenger oder Mail, so dass du siehst wie dein "Projekt" gedeiht. Gerne gebe ich dir weitere Auskünfte, so dass du weisst, dass du mit einem für uns kleinen Betrag Grosses bewirken kannst. Herzlichen Dank!


    Ridam & Ridhima mit ihrer Tante Pabrita

  • Wow super lieben Dank für den Bericht und die tollen Fotos. da bekommt man wirklich Lust auf noch soooo viiiel mehr. Coronabedingt ist das ja alles nicht mehr so wirklich toll - wir hoffen sehr, dass es sich bald wieder so richtig nach Freiheit anfühlt.