Garmin Zumo 590 findet ewig keine Satelliten

  • Seit ungefähr einem Jahr hat bei meinem Garmin Zumo 590 die Zeit nach Abfahrt bis zum Finden von Satelliten gefunden hat kontinuierlich zugenommen.

    Normal waren immer etwa 0.5 bis 3 Minuten - je nach Bewölkungsgrad und Nebel.

    Am letzten Wochenende gipfelte die Zeit in 20 Minuten, bis sich das doch schon etwas betagte Gerät bequemte, mit ihren Kumpels da oben zu kommunizieren.


    Bei Abfahrt zu Hause ist mir das egal, weil ich ja meine Umgebung kenne.

    Doof ist das aber bei einer Pause entlang der Route. Bei Ortsunkundigkeit während der Tour wird das sogar zum Problem.

    Bisher habe ich mich mit dieser Gegebenheit arrangiert - das Gerät ist ja auch schon 6 Jahre alt, funktioniert aber ansonsten tiptop.


    Langer Rede Google kurzer Sinn: Ein Master-Reset brachte Besserung:


    Dabei werden allerdings alle Benutzerdaten gelöscht (ausser den persönlichen POI's)

    Aber es ist eine Sache von 5 Minuten, das Gerät wieder seinen Bedürfnissen anzupassen.


    Achtung: Sämtliche Koppelungen mit Handy, Headsets, MP3-Playern etc. müssen erneut vorgenommen werden.


    Bisher habe ich das Resultat erst in der guten Stube, bzw. auf der Terrasse ausprobiert:

    Fazit: Hat geklappt, Satelliten werden in <1 Min. gefunden :thumbsup:

  • Meines braucht auch immer länger, um einen Satelliten zu finden.


    Das Problem mit dem Master Reset ist für mich, dass mein Akku keine 10 Sekunden mehr hält. Entweder muss ich es ans Ladegerät anschliessen oder in die Motorradhalterung einsetzen.


    Irgendwo in der Beschreibung steht aber:


    Das Gerät setzt sich nun zurück. Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und lassen das Gerät ca. eine halbe Stunde an EINEM Ort mit freier Sicht zum Himmel. Das Gerät hat so die Möglichkeit, die von den Satelliten ausgestrahlten GPS-Informationen zu erhalten.


    Also was tun? Mit dem Möppi (Zumo in der Halterung) an einen Ort mit guter Sicht fahren, abstellen, Motor laufen lassen und das Garmin werkeln lassen? Das würde meine Multilala aber sicher nicht goutieren.

    The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts. (Bertrand Russell)

  • Würde wahrscheinlich funktionieren, bedeutet aber eine weitere Investition, die ich im Normalfall nicht brauche. Da nehme ich vorher noch eine Kabelrolle und das Ladegerät, damit das ZUMO an die Sonne kommt.

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  • Da weisst du mehr als ich, ich habe es noch gar nicht ausprobiert. Werde ich erst tun, wenn es so schlimm wird wie von Roberto beschrieben.

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  • Werde ich erst tun, wenn es so schlimm wird wie von Roberto beschrieben.

    Ja, ich habs auch auf die lange Bank geschoben.

    Letzten Sonntag sind wir Nähe Flughafen ZRH abgefahren.

    In Eglisau (!) bekam ich das erste Lebenszeichen: "Bessere Genauigkeit erwartet"

    Etwa 5 Minuten später bequemt sich dann das Gerät, seine Arbeit aufzunehmen.


    Das Problem mit dem Master Reset ist für mich, dass mein Akku keine 10 Sekunden mehr hält.

    Der Akku ist mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in Ordnung. Es wird an den Stecker-Kontakten liegen. Das Problem ist bekannt.

    Schau mal da

  • Der Akku ist mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in Ordnung. Es wird an den Strecker-Kontakten liegen. Das Problem ist bekannt.

    Schau mal da

    THX - Werde ich machen!


    Edit: Alles gelesen und zum Teil sogar verstanden (hoffe ich). Einen Erfolg konnte ich nicht sehen, bzw. konnte nicht feststellen, ob ich die Pins nun wirklich zurechtgebogen habe. Der Stecker ist einfach zu klein, da hilft mir auch eine Lupe nicht. Egal - Das Teil hängt jetzt wieder mal am Ladegerät für die nächsten paar Stunden. Dabei handelt es sich nicht um das Original-Ladegerät, sondern um eins von Apple, mit dem ich sowohl iPad als auch iPhone auflade. Im Internet habe ich nun gelesen, dass der Ladestrom dieses Geräts viel zu klein sei. Deshalb werde das Garmin gar nie voll geladen. K.A., ob das stimmt.


    Weiter habe ich erfahren, dass man zu den Diagnoseanzeigen kommt, wenn man das Batteriesymbol oben rechts länger als drei Sekunden drückt. Habe ich gemacht, alles gelesen und fast nichts verstanden. Die Anzeige «Batt Current» zappelt zwischen 78 und 108 mA rum, die Anzeige «Batt Capacity» zeigt bloss einen waagrechten Strich, während das Teil am Ladegerät hängt. K.A. ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist.



    Edit: Habe das Ladegerät gewechselt und das von meinem Uralt-Handy angeschlossen. Resultat: Jetzt zappelt «Batt Capacity» zwischen 370 und 430 mA rum.

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    3 Mal editiert, zuletzt von RudiRatlos ()

  • Wenn ich von der Einstellhalle sofort losfahre braucht das Navi seine Zeit, stelle ich den Töff auf dem Parkplatz vor dem Haus ab während ich den Helm anziehe findet das eingeschaltete Navi die Satelliten relativ schnell.

    Wurde das Navi zuerst ohne Satellitenempfang , im Haus, benützt dauert es länger. Auch hilft es wenn es dazwischen einen Moment ausgeschaltet wird.

  • Wenn ich von der Einstellhalle sofort losfahre braucht das Navi seine Zeit, stelle ich den Töff auf dem Parkplatz vor dem Haus ab während ich den Helm anziehe findet das eingeschaltete Navi die Satelliten relativ schnell.

    Diesen Effekt stellte ich auch schon fest. Ich bin deshalb dazu übergegangen, das Gerät erst nach Verlassen der Garage einzuschalten.

  • Update: Nach dem Master Reset heute aus der Garage gefahren und erst dann das Navi in die Halterung gesteckt, bzw. eingeschaltet. Verbindung war nach ca. 3 Minuten da.

    Das ist für mich sehr in Ordnung, der Reset scheint geholfen zu haben.

    Immer noch absolut unverständlich ist für mich dennoch, weshalb Geräte in dieser Preisklasse nicht einfach sofort, hier und jetzt Verbindung haben.


    Off topic: Wir sind oft in Wanderschuhen unterwegs - auch dafür plane ich die Routen meistens auf einer Software und benutze das Handy unterwegs zur Navigation.

    Ich habe es in der Hosentasche oder im Rucksack, wo es sicher keine Sateliten "sehen" kann. Wenn ich mich orientieren will, nehme ich das Gerät zur Hand und mit einer Verzögerung von wenigen Sekunden funktioniert die Ortung und die App sagt mir, wohin des Wegs wir zu gehen haben.

  • Das ist an mir vorbeigegangen. Google baut jetzt auch Navis? Kennst du konkrete Modelle? Oder meinst du einfach, man solle sein Handy ans Mopped pappen?

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  • Hab's noch halben gedenkt! - Aber m.E. bestehen zwischen einem Motorradnavi wie TomTom oder Garmin und einem Smartphone am Lenker mit GoogleMaps dann doch noch wesentliche Unterschiede. Ich kenne mich zwar nicht aus, aber ich lese viel von überhitzten Navis und Schäden durch Vibrationen beim Betrieb auf einem Motorrad. Ganz zu schweigen vom Thema «Wasserdicht».

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  • Hast Du auch eine Alternative? Ja, Garmin leistet sich immer mal wieder Patzer bei der Software. Im grossen und ganzen kann und will ich mich aber nicht beklagen. Respektive, nicht mehr als bei anderen gadgets auch.

    Smartphones sind meiner Meinung nach nicht nur eine Alternative heutzutage, sondern meilenweit voraus. Und die Entwicklung deutet auch schon an, dass Navis langsam verschwinden werden. Dies weil

    • Erschwingliche Abos inkl. Ausland, bzw. Auslandpakete zuschaltbar
    • App-Vielfalt (Kurviger, Calimoto, Google, Markenspezifische Naviapps wie BMW Connected) decken von einfacher A-B Navigation bis hin zu ausgeklügelter Routenplanung alles ab
    • Routenplanung grosser Vorteil fürs Smartphone, da sowohl am PC, aber insbesondere direkt auf dem Gerät viel intuitiver, schneller und einfacher
    • Entwicklung von Herstellern wie Bosch, wo eine Verbindung zwischen Motorrad und Smartphone hergestellt wird, das Smartphone übernimmt die Navifunktion, kann dabei irgendwo verstaut werden, angezeigt wird es per stark konfigurierbarem Splitscreen (dies ist erst langsam im Kommen, wird wohl aber den Navigationsgeräten in den nächsten Jahren das Leben sehr schwierig machen.
  • ... Google baut jetzt auch Navis? ...

    Nicht, dass ich wüsste.

    ... Kein anderes Navi verfügt über mehr Informationen. ...

    Ich meinte damit die Navigation, wie sie Tesla in ihren Fahrzeugen implementiert. Bis anhin habe ich kein besseres/intuitiveres Navigations-System kennengelernt, welches nebenbei sogar noch Reichweiten berechnet und andere nützliche Informationen bietet.

    Das Problem der Smartphones auf Motorrädern ist mir bekannt. Mit dem richtigen Smartphone klappt aber auch das ohne Probleme. Punkte via drag and drop zu verschieben oder Punkte zusätzlich durch das Antippen einer Route hinzuzufügen, das ist halt einfacher und intuitiver, als die umständliche Bedienung wie sie bei althergebrachten Navis üblich ist.

  • Roberto, das mit dem verspäteten Einsatz der Navigation / Aufzeichnung der Tracks kenne ich auch von den anderen Navis im Auto. Aber so nach Lust und Laune, ev. Auch nach Sonnenscheindauer oder Grösse der Regentropfen auf der Scheibe !!! Es ist keine Systematik erkennbar.


    Der Akku im 595er ist jetzt nach zwei Jahren auch schon in einem Zustand, dass in der Vesperpause in der Gartenwirtschaft es nicht reicht, den Rest der Rückfahrt ggf, neu zu planen oder zu ändern. Nur mit dem Touch auf ‘nach Hause’ bin ich rasch genug vor dem Abstellen. Aber ob ich das will, ist den Garminer*erinnen ( 😊 ).

    Mein Akku, ein Japanmodell, in China gefinischt und in ??? zum 595 beigepackt, sollte also bezüglich der Kontakte auf dem neuesten Stand sein. Vielleicht hätte ich beim zweimaligen Garantietausch jeweils die Akkus zurückbehalten sollen – als Pfand so zu sagen!


    Und als Zugabe: Der automatische Update des Express war offenbar wieder einmal nix wert. Erst nach dem Totschlagen und der Neuinstallation – alle Geräte wieder neu definieren! – hat er sich bequemt, den roten Balken des Misserfolgs in der Versenkung zu deponieren.

    Gute Zeiten – schlechte Zeiten.


    Die hübschen Garmins sind jedenfalls um Potenzen besser als die Navis in den GoldWings. Wenn ich meinen Wohnort und die anderen Ziele mit dem ‘Vierwegcursor-Hüpfer’ in einer abgebildeten A/B/C ….. Z Tastatur ohne Touchscreen eingeben müsste, wäre ich für die Dauer der Ausfahrt am Programmieren. Oh du heilige Einfalt.


    Und noch zu Mobile und Navi. Auf dem Velo ist jetzt ein Samsung mit Akku-Pack für bis zu 8 Stunden montiert. Der erste Versuch in einer Schutzhülle war nicht erfolgreich. Das Mobile hat sich unter der Sonneneinstrahlung selbst aus dem Rennen genommen. Toll. Die direkte Montage im Extra-Halter funktioniert bestens, weil es ja den Fahrtwind spürt – so wie wir auch, da bleibt der Kopf kühl. Bei Regen fahren wir aber nicht mit dem Velo. Also ist diese Gefahr gebannt. Die App: Komoot. Nicht schlecht, aber in der Schweiz sind die Nummern der Velowege dem System nicht bekannt. Das kann zu Verwirrungen führen. Ich nach dem Navi, meine Frau nach der Routentafel am Wegrand. Kommt Zeit, kommt Rat(schlag).


    So, und jetzt fertig Navi, es ist Weihnachtszeit und das neue Jahr steht vor der Türe. Alles Gute und einen guten Start im Januar.

  • Besser spät als gar nicht mehr, habe deinen Beitrag erst eben gesehen.


    Röbi...kannst du dich an den BMW Navigator, denn ich von dir gekauft habe, erinnern?

    Ja klar doch. Ich habe ihn nur verkauft, weil ich der Versuchung nicht widerstehen konnte, von Taurus ein ca. halbjähriges 590er ungefähr zum halben Preis abzukaufen. Sie kam nicht klar damit. Dieses 590er hat sich kurze Zeit später bei einem Regenguss auf dem Weg in die Ferien in ein Aquarium verwandelt. Zum Glück war RudiRatlos mit von der Partie und hatte die Route auf seinem 595er drauf.

    Mein 590er wurde nach den Ferien klaglos gegen ein neues Gerät getauscht.


    Ich benutze das Gerät hauptsächlich im Auto und in letzter Zeit hat es auch Mühe die Satellitenverbindung herzustellen (ca. 15km auf der Autobahn).

    Der BMW-Navigator (damals baugleich mit dem 660er) hatte bei mir das Problem nicht so ausgeprägt. Ich meine, länger als 5 Minuten hätte es nie gedauert bis die Verbindung stand. Google doch einmal danach, vielleicht gibt es dafür auch einen sog. Masterreset.

  • Ich bin (reichlich spät) zur Erkenntnis gelangt: Der Grund, warum Garmin ewig keinen Satelliten findet, liegt in der Unternehmensgeschichte. Zitat Wikipedia:

    Im Januar 1991 stellte Garmin sein erstes Produkt, das GPS 100 AVD vor – ein GPS-System für Bootsfahrer und Piloten kleinerer Flugzeuge, das damals ungefähr 1.000 US-Dollar kostete.


    Auf dem Wasser spielt es doch keine Rolle, ob es 5, 20 oder 100 Minuten braucht, bist ja auf keine Strassen angewiesen, da genügt es auch, wenn das Navi nach zwei Stunden den Satelliten findet. :*

    The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts. (Bertrand Russell)