Dampfrad Chlaushöck am 4. Dezember 2021

  • Liebe Dampfradler,


    Der Dezember, der Schnee, die Kälte, das Glatteis und sonstiges Grauen nahen :kalt:


    Da Ihr ja bestimmt alle brav das Jahresprogramm gelesen habt, wisst Ihr ja auch, dass damit auch der Chlaushöck naht.


    aka: "Alle sitzen einem Tisch, die Cacquelons dampfen vor sich hin , Touren werden wieder zum Leben erweckt, Umfaller kommentiert, Neuanschaffungen präsentiert und es wird wie immer viel gelacht und getratscht" :00006139:

    fondue.jpg


    Da der Chlaushöck wieder in privater Runde im ZH-Unterland stattfindet, sind wir auf 15 Personen beschränkt. Also "dä schnäller isch de gschwinder"


    Anmelden bitte hier im Thread.


    Wie üblich bringen bitte alle ihre kompletten Fonduezutaten incl. Caquelon etc. und Getränke mit.


    Eintrudeln so ab 17.30 Uhr zum Apéro :beer:


    Wir freuen uns auf Euch :00000441: :00008040:


    Euer Dampfrad-Team

  • Ich habe weder Caquelon, noch Brenner, noch Gabeln (also keine Hardware). Käse auch nix, nix Maizena, Knoblauch, Brot schon gar nicht. Ich könnte also nur als Zuschauer kommen, ausser jemand oder mehrere jemande liessen mich aus ihrem Topf schmarotzen. Ich könnte aber als Gegenleistung etwas «white wine with the melted Cheese, miss Sophie!» und zum Abrunden etwas Feuerwasser anbieten.

    The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts. (Bertrand Russell)

  • Ich habe weder Caquelon, noch Brenner, noch Gabeln (also keine Hardware). Käse auch nix, nix Maizena, Knoblauch, Brot schon gar nicht. Ich könnte also nur als Zuschauer kommen, ausser jemand oder mehrere jemande liessen mich aus ihrem Topf schmarotzen. Ich könnte aber als Gegenleistung etwas «white wine with the melted Cheese, miss Sophie!» und zum Abrunden etwas Feuerwasser anbieten.

    Wir haben einen Extra-Zuschauersessel in der Stube stehen. Den reservieren wir gerne für Dich. 🤪


    Aber ich glaube, dass es bestimmt einen Platz an einem Käsetopf gibt, zum Beispiel an unserem. Be our guest! :welcome:

  • Ach ja, noch was! Da mich mein Pnöömech immer noch im Stich lässt, muss ich in der Zwischenzeit noch ein Winterpnöö-Problem regeln. Ich hoffe, dass ich das noch hinkriege.


    Aber sowieso, vielen Dank für den Zuschauersessel!

    The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts. (Bertrand Russell)

  • Aus bekannten Gründen melde ich uns nicht an ;-)


    Wer diese nicht kennt, darf gerne fragen :-)

    Was soll uns das sagen?
    Du magst uns nicht?
    Du denkst, wir mögen Dich nicht?
    Du hast eine Laktose Intoleranz?
    Du findest den Veranstaltungsort nicht, da Du nur noch selten das Heimische Sofa verlässt?
    Astrid braucht das Auto?
    Weil leider Corinne und ich an diesem Abend nicht kommen, kommst Du auch nicht?
    Du bist Legastheniker und kannst "Anmehldung" nicht richtig buchstabieren?

  • Ich möchte nicht, das die Leute über mich denken, ich sei ein Arschloch. Ich will, dass sie sich 100% sicher sind!

  • Ja, ein richtig schöner, gemütlicher Abend mit lauter netten Leuten 8)

    Danke an Petra & André, dass wir wieder in eurer gemütlichen Casa sein durften :thumbsup:$

    Danke an alle für das grosszügige Füttern des Chlaushöck-Kässeli's :hail:

    Damit kommen wir weitest gehend wieder ein Jahr über die Runden mit den Hosting-Kosten.

  • Hat bei mir etwas länger gedauert, bis ich den Ursprung dieser seltsamen Essgewohnheit der Helvetier gefunden habe, damit ihr auch wisst, warum es eine Käsesuppe gab.


    Also das war so: Es war einmal ein Tal in den Bergen, also in den ganz hohen Bergen. Dessen Bewohner hatten zwar ein gutes Klima, sogar mediterrane Früchte gediehen dort prächtig, und eine spektakuläre Bergkulisse, aber ihr Hauptnahrungsmittel musste immer kalt gegessen werden. Das war im Winter besonders hart und setzte der Bevölkerung gar sehre zu, weswegen sie immer mehr von den Bewohnern ausserhalb ihrer engen Heimat gemieden wurde. Das führte dazu, dass sich ihre Sprache immer mehr von der des übrigen Landes entfernte, so dass sie am Ende von den anderen gar nicht mehr verstanden wurden. Gottseidank gab es aber in diesem Tal einen ganz gescheiten Jüngling mit Namen Dü. Der wusste: Die Liebe, also auch die Liebe der fremden Menschen, geht durch den Magen. So kreierte er eines Tages ein neues Gericht, in welches sich auch ein heimisches Getränk sehr gut integrieren liess. Zudem hatte es den Vorteil, dass es warm genossen wurde und zudem noch schnell und unkompliziert zubereitet werden konnte. Als Sahnehäubchen rief es bei den Beteiligten der Tafelrunde stets und zuverlässig ein euphorisches Gefühl hervor, das viel später als FIGUGEGL bekannt wurde. Kein Wunder, wurde das Tal und seine Bewohner bald wieder bekannt und beliebt. Fremde Reisende kamen wieder in Scharen und bewunderten die wunderbare Landschaft am Tag und gaben sich abends den lukullischen Köstlichkeiten hin. Als Belohnung für seine Bemühungen wurde der junge Herr Dü in den Adelsstand erhoben und durfte sich fortan «von Dü» nennen. Er lebte lange, und nachdem er seine grosse Liebe «Rac» (mit Nachnahmen «Lette», aber das ist eine andere Geschichte) endlich geehelicht hatte, auch glücklich und zufrieden.


    Und so ist es bis heute geblieben, und ihre seltsame Sprache, die sich nicht mehr geändert hat, nimmt man heute noch in Kauf. Ja, es ist sogar so, dass es in einer gewissen Branche von Vorteil ist, wenn man sich in diesem unverständlichen Idiom («s'huis isch am schäcksi apa gebrunna!») auszudrücken pflegt.


    Natürlich bin ich dem Ehepaar Dü und Lette sehr dankbar, aber noch dankbarer bin ich jenen, mit denen ich dieses Manna an einer Tafel geniessen und mich dem euphorischen FIGUGEGL unbeschwert hingeben kann. Und deshalb komme ich auch gerne alle Jahre wieder.

    The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts. (Bertrand Russell)