Beiträge von Wake

    Wenn ich darauf bauen würde, hätte ich 2009.1 drauf, irgendwie hat da auch mal alles funktioniert 8o

    Nach elf Jahren hat sich einiges verändert. Von 2020.3 auf 2021.1 hingegen kaum was. Updates mache ich - wenns hoch kommt- vielleicht eimal in anderthalb bis zwei Jahren. Der Ärger mit unausgereiften Updates ist mir schlicht zu gross.

    Die Blitzer "nerven" mich nicht. Was mich nervt ist das stete ändern der Geschwindikeiten in Zürich. 50, 30, 50.., 30, 50, etc. Ich bin generell für Tempo 30 in der Stadt Zürich. Von mir aus kann man die Hauptachsen, wie z. B. die Seebahnstrasse/Hohlstrasse bei 50 belassen. Mit den ewigen Wechseln weiss niemand was gerade angesagt ist. Da fährt einer zu schnell und der andere schleicht wo anders aus Angst. Anstelle sich auf die anderen Verkehrsteilnehmer zu fokussieren, sucht man eventuell vorhandene oder nicht vorhandene Temposchilder.

    Wäre ich "der Chef", so steckte ich die spezielle Spezies der "Smombies" alle eine Woche bei Wasser und Brot in den Kerker. Wiederholungstäter kämen bei mir, nebst des Kerkers, in den Genuss eines "Brettspiels", welches mit 100 % Sicherheit nicht "Eile mit Weile" hiesse.

    "... Ich habe halt leider den Eindruck, dazu gehört alles, was nicht zu deinen «Argumenten» passt. ..."


    Immerhin brauche ich in meiner Argumentation nicht auf die persönliche Ebene zu wechseln. Mehr noch als die meisten hier drin bin ich bereit, den Fehler auch bei mir zu suchen und die Lärmemision als solches zu erkennen. Immerhin fahre ich - wenn auch nur teilweise - elektisch. Nicht dass das jetzt das Ei des Klumbus wäre, zumindest ist es aber leise.


    "... Ich fahre seit 1969 Motorrad, und bisher wurde nur zweimal mit einem Besen auf mich losgegangen, zweimal im gleichen Land: Deutschland. ..."


    Aha, und was lernst du daraus, sprich was tust du dagegen?


    Wir kaufen laute Motorräder, auf dass wir noch mehr Unmut hervorrufen, bis auf uns mit Heugabeln oder noch drastischeren Mitteln losgegangen wird. Ja, ich schliesse mich ebenfalls mit ein, mit dem kleinen Unterschied, dass die Lärmemission bei meiner Motorradevaluation eine grosse Rolle spielte. Ich darf also mit Fug und Recht von mir behaupten, dass ich mir Gedanken zum Thema gemacht habe, und dass ich zumindest auch teilweise danach gehandelt habe. Was ausser ich zitiere: "Ich darf also dort nicht mehr fahren. Gottseidank wollte ich das auch nie." hast du in der Sache vorzuweisen? Kannst du Lärmvemeidendes von dir behaupten? Und komme mir jetzt nicht mit "Fahren im Teillastbereich". Das nehme ich dir schlicht nicht ab! Deinen Angaben folgend fährst du gerne schnell. Ich bezweifle, dass du schnell unterwegs bist, ohne dafür richtig am Gasgriff zu drehen.


    "... Ich führe zwei Argumente ins Feld und hoffe, dass du beide anerkennst: Rechtssicherheit und Besitzstandwahrung. Beides sind wichtige Pfeiler der Demokratie, auf jeden Fall hier in der Schweiz. ..."


    Das sehe ich genau so, echt! Die Geschichte lehrt uns aber, dass sich grosse Wendungen nie um die aktuelle Gesetzgebung kümmerten. Weder zur Zeit der franz. Revolution, noch in den 60-er Jahren. (Bevor du mich jetzt "oberlehrerhaft" korrigierst: ich scheibe - wie zuvor - bewusst 60-er Jahre.) In Bezug auf das Motorradfahren ist der Prozess, der im Gange ist, einschneidend und gross. Was ich damit sagen will ist, dass das ganze "Mimimi" keinen Einfluss hat. Es kümmert die Tiroler/Deutschen nicht, was wir davon halten. Es werden Fakten geschaffen. Egal, ob ich das nun für richtig halte oder nicht, ich muss mich damit arrangieren.


    Zu dem von dir verlinkten Heise-Beitrag: Wer sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat, der erkennt den Inhalt als allgemein bekannt. Um es mit Erich Maria Remarques Worten zu sagen: "Im Westen nichts Neues".


    Nochmals die Frage in die Runde:


    Was also können wir tun, um *NICHT vor gesperrten Streckenabschnitten und Regionen zu stehen? Das "NICHT" hatte in meinem vorangegangenen Beitrag gefehlt - sorry dafür!

    Wie bereis geschrieben: Ich verstehe den Unmut der Motorradfahrer, denn die Limite von 95 dB(A) ist willkürlich gesetzt. Aber:

    1. Das "Gemecker" und "Getrotze" bringt ausser Unverständnis gegenüber uns Morradfahrer rein garnichts - im Gegenteil!
    2. Sein wir mal ganz ehrlich: Unser Hobby Motorradfahren ist zwar mega toll und ich möchte es wahrlich nicht missen! Es ist aber auch unnötig und dient nur zur Erquickung weniger.
    3. Damit verbunden sind: Schadstoff- und Lärmemissionen.
    4. Im Gegensatz zu anderen Touristengruppen sind wir eine kleine Minderheit.
    5. Gesetzter Fall, wir Motorradfahrer würden alle die besagte Region meiden, dann hätte das wohl einen Einfluss auf einige Herbergen (Mohos) und Wirtsbetriebe (Restaurants). Ich bin aber der festen überzeugung, dass die Wirtschaft nicht von uns Motorradfahrern abhängig ist. Wer von den Motorradfahrern abhängig ist, der müsste sich dann einfach neu ausrichten. (Ich weiss, das ist einfacher gesagt als getan.) Wanderer, Radfahrer, Kanufahrer und sonstige Touristen sind gerne bereit in einer ruhigen Umgebung ihre Ferien zu verbringen.
    6. Nemen wir einmal die Zahlen und Fakten zum Tiroler-Tourismus: sowie die rund 3000 Motorradfahrer, die in Spitzenzeiten durch die besagte Region fahren. (Ich weiss, das Tirol ist etwas gösser als die von der Einschränkung betroffene Region. Aus eigener Tourenerfahrung weiss ich aber auch, dass ich mich auf meinen Touren nicht nur in der von der Einschränkung betroffenen Region bewege.) Die Anzahl der Motorradfahrer soll ja nur die Spitze an den vielbefahrenen Tagen abbilden. Wenn man den Spitzenwert von 3000 für jeden Tag des Jahres einsetzt, so ergeben sich 1'095'000 Motorradfahrer im Jahr, was sehr, sehr hoch gerechnet ist, da nicht jeder Tag des Jahres diese Spitze aufweist und im Winter sogar in Richtung 0 (null) tendiert. Dem entgegen stehen laut tirolwerbung.at 49,6 Millionen Nächtigungen. Dabei sind jene, die sich nur einen Tag im Tirol aufhalten, nicht mitgezählt!

    Ich glaube es ist klar, dass wir uns als willkommen ansehen dürfen, so lange wir der Allgemeinheit vor Ort nicht auf den "Sack" gehen. Momentan scheint das dort aber nicht der Fall zu sein. Man bedenke, dass das Tirol erst der Anfang der Entwicklung darstellt. Andere Länder, andere Sitten - siehe Deutschland mit den Sperrungen!

    Was also können wir tun, um vor gesperrten Streckenabschnitten und Regionen zu stehen? "Trötzle" und "motze"!? Wohl kaum... Die Antwort sei jedem einzelnen von uns überlassen.

    Aha, du kennst mich bereits so gut, dass du über mein Demokratieverständnis bis ins kleinste Detail Bescheid weisst?? Dann weisst du auch, dass ich im Laufe meiner Schul- und Bildungszeit den kategorischen Imperativ kennengelernt habe und auch heute noch auswendig zitieren kann?

    Dich so gut kennen!? Nein, woher auch. Ich weiss ja nicht mal, wie ich auf meinem Display das Drehzahlband auf sichtbar stelle. Und als Kind - hervorgegangen aus der 60er-Bewegung - hab ich von Imperativen schon gar keine Ahnung. :saint:

    RudiRatlos: Tipp: Kläre das schriftlich bei Ducati Schweiz ab und nimm die Antwort auf Papier mit. Vorbereitung ist alles!


    (Es soll mir jetzt keiner damit kommen, dass der Polizist nicht darauf eingeht.)


    Sollte er sich querstellen wollen, dann mach ihn scheissfreundlich darauf aufmerksam. Und schon seid ihr im Dialog.

    ... Und trotzdem kann der Landkreis Tirol einen Grenzwert festlegen, nach dem einem Motorrad die Durchfahrt verboten wird, einem gleich lauten oder noch lauteren Auto hingegen nicht!

    Genau das ist ja der Punkt, der mich so ... macht!

    ... Ich frage mich sowieso, wieso ich mich hier noch an der Diskussion beteilige, ...

    Das zu beurteilen obliegt alleine dir.


    ... Einzig mein Demokratieverständnis hat in letzter Zeit etwas Brechreiz.

    Weshalb? Weil es dich/uns als Motorradfahrer direkt betrifft?


    Glaube nicht, ich wäre nicht ebenfalls direkt von den Sanktionen betroffen. Die Lärmdebatte ist noch nicht beendet. Im Gegenteil, sie wird uns noch eine Weile die Köpfe zerbrechen. Es wird die Zeit kommen, wo auch meine 94 dB(A) nicht mehr reichen. Spätestens dann stimme ich ins Klagelied ein.

    Wieso nicht! Wenn ich die Kupplung ziehe oder im Leerlauf auf 4750 U/min hochdrehe?


    Ich frage mich sowieso, wieso ich mich hier noch an der Diskussion beteilige, wenn alle der gleichen Meinung sind wie die Tiroler Provinzregierung, und mir ausserdem das ganze betroffene Gebiet so gar nichts sagt. Ich meide schon länger Gebiete, wo einem alle zwei Minuten eine Gruppe Motorradfahrer entgegenkommt, ob das nun die Schwägalp, das Hahntennjoch oder die Sellarunde ist. Also könnte es mir eigentlich egal sein. Einzig mein Demokratieverständnis hat in letzter Zeit etwas Brechreiz.

    Entschuldige, mein Fehler! Eigentlich wollte ich schreiben: "Du kannst ja schlecht null Meter zurücklegen, den 3. Gang eingelegt haben während die Tourenzahl bei 4750U/min liegt.


    ... Das alles ist irgendwie seltsam, grotesk und nicht durchdacht. ...

    Das sehe ich auch so! Ich lege mir also die Fakten bereit und schlage sie mit der eigenen Waffe. (Kannst du den Feind nicht bezwingen, so verwirre ihn!)

    Spass beiseite: Das hat schon was, denn die sind auch nur Menschen und wenn du nicht vorbereitet bist, dann binden sie dir einen Bären auf oder Verkaufen dir Pinguine für Koalas.

    Wie auch immer, anstelle eines Spruches à la

    «So, samma von der Mautbehörden!»

    schalte ich auf scheissfreundlich und auf nichtswissend: "Ah, Herr Polizist, die Lärmwerte für dieses Motorrad? Ich glaube die liegen bei 94 dB(A). Schauen wir doch zur Sicherheit auf die Plakette... Ah genau, das stehts..! Wie Drehzahlmesser!? Ich habe keine Ahnung, ich fahre seit jeher ohne. Display umstellen!? Ah, das kann man umstellen?! ..." Seissfreundlich bleiben und man kriegt was man will. Hat bis jetzt noch immer geklappt - auch als ich ohne Nummer unterwegs war und mich die Rennleitung angehalten hatte. :saint:

    Tja, und das ist für uns Schweizer Moppedfahrer eben nicht so günstig, denn meine 102 dB sind eben keine Standgeräusche. Soll ich dem Polizisten sagen «Schauen Sie mal, da steht in der untersten Zeile auch noch 81.1 und 80.5 dB, nehmen Sie doch diese Zahl!

    Meines erachtens ja! Und zwar weil sich die anderen Werte auf die Durchfahrts-/Beschleunigungmessung beziehen. Du kannst ja schlecht null Meter zurücklegen während die Tourenzahl bei 4750U/min liegen.

    Ist wohl der einzig richtige Weg.

    1. Falsch! Richtig wäre es, die Hersteller in die Pflicht zu nehmen! Ist wie beim Diesel-Skandal. Erst als in den USA der Widerstand wuchs wurden die Hersteller einsichtig.
    2. Dieses Arbgument zerrinnt zwischen den Fingern wie Sand, denn wenn in den genannten Gegenden keine Biker Ferien machen, dann tuen das andere und die sind froh, wenn sie endlich die neugewonnene Ruhe geniessen können.

    Problematisch ist halt einerseits dass jedes Ländle seine Grenzwerte festlegt & unsere Plakette für Geräte gilt, die für den schweizer Markt produziert wurden.

    Wenn du dann Pech hast & der Ordnungshüter sich auf den Standpunkt „meine Regeln, meine Grenzwerte & feddich“ stellt“, dann bist du mit Busse, Verfahren, ev. Moppedbeschlagnamung usw. usw. ziemlich bedient.

    Auch wenn Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, so kann ich mir nicht vorstellen, dass man jene straft, die nichts dafür können. Überleg mal: Es soll Motorradfahrer geben, die nicht mal wissen, welche Helferlein sie an Bord haben, geschweige denn, wie sie alle heissen und wie sie funkionieren. Woher sollst du denn überhaupt wissen, unter welchen Konditionen dein Fahrzeug wie laut ist? Woher willst du wissen, wie das gemessen ist? Woher willst du wissen, wie in welchem Land gemessen wird?

    Wenn auf der Plakette oder eben im Fahrzeug-Brief ≤94 dB(A) steht und der Grenzwert bei 95 dB(A) liegt, dann kann dir das am A.... vorbeigehen. Hätten sie (die Sesselfurzer) den Wert halt tiefer anlegen sollen! Und sollte der Polizist tatsächlich einen auf stur machen, dann wird er dich zwar büssen. Na und!? Dann gibst du halt den Fall deiner Rechtsschutz weiter. (Für irgendetwas hat man eine.)


    Es geht nicht darum auf Konfrontation zu gehen. Schliesslich wissen wir alle um die Problematik des Lärms. Es geht darum sich nicht auf die Kappe s........ zu lassen. Sollen sie Messen, wenn sie wollen, sie müssen das aber selber tun - denn so wie ich ihnen nicht im Wege stehe, so wenig kriegen sie meine Hilfe im Falle einer Messung. Anders sieht es aus, wenn auf der Plakette ein dB(A)-Wert ab 95 (oder höher) vermerkt ist. Dann ist Vorsicht und Zurückhaltung oder gar Meidung der betroffenen Gebiete geboten.


    Aufrichtig, ich verstehe jeden, der sich von der Änderung angep.... fühlt. Ehrlich gesagt nervt es mich auch sehr! Ich finde es nicht richtig, dass jene mit höheren Werten (angeblich sollen es rund 7% sein) in ihrer Freiheit beschnitten werden sollen, während andere (z. B. mit Sportwagen) die Bevölkerung terrorisieren. Es ist auch die Menge der Motorräder, die den Wandel herbeiführt. Wäre es nur ein bis zwei Motorräder, die da den Berg rauffahren, dann wär das längst kein Thema, auch dann nicht, wenn die laut wären.

    Hand aufs Herz, wer von euch hat sich in der Vergangenheit mit dem Thema "Eigenes Motorrad und Lärm" schon mal befasst? Mich wunderts nicht, dass jetzt, wo jene merken, dass deren "heilige Kuh auf Rädern" geopfert werden soll, zu lamentieren beginnen. Dabei ist das Thema schon Jahre auf dem Tapet.


    Ich sehe zwei Tendenzen:

    1. Die Lage wird sich kurz- bis mittelfristig zuspitzen, und die Messwerte werden runtergedrückt.
    2. Es wird heisser gekocht wie gegessen. Bevor es Langfristig zu restrikiven Änderungen in Schen Lärmwerten kommt, wird es eine Übergangsfrist geben.

    Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück. Dieses Sprichwort hat seine Gültigkeit bewiesen. Indem wir Motorradfahrer uns nicht um (Lärm-)Emissionen gekümmert haben, haben wir uns selbst die Antwort auf unser Handeln gegeben.

    Versteht mich recht: Ich verurteile hier niemanden, sondern nehme mich vielmehr selbst an der eigenen "Nase"! Die Frage lautet, was ich tun kann, damit ich meinen Mitmenschen nicht auf den Senkel gehe? Teilweise aus Empathie, teilweise aber auch aus Eigennutz, weil ich weiss, dass mich mein Handeln irgendwann einholt.

    ... Und woher kriege ich denn die Info, wie hoch der dB (A)-Wert ist für mein Möpi in der EU? ...

    Der steht auf der Plakette. dB (A) sind und bleiben dB (A). Wird anderst gemessen, so ändert sich der Wert. Kommt ein weiteres Prüfverfahren hinzu, kann sich damit auch die Einheit ändern.

    Es ist eine deutsche Website, und die bezieht sich auf deutsche Gesetze. ...

    Das interessiert mich nicht. Was mich hingegen interessiert ist die Werks-Plakette, da sie für mich die offizielle Lärmemission beziffert. Etwas offiziellers, beglaubigteres wie diese Plakette gibt es in unserem Fall nicht. Deshalb halte ich mich nur daran.

    Wenn der Polizist andere Werte in seiner Tabelle hat, dann kann ich nichts dafür. Es wäre ja auch möglich, dass sich der Verfasser der Liste vertippt hat. Fehler passieren nun mal. Dass auf der Plakette ein falscher Wert prangt bezweifle ich. Diesen Fakt verstehst du doch schon, oder?

    Falls es dereinst soweit kommen würde, wäre ich natürlich auf einen Erlebnisbericht gespannt. ....

    Klar, werd ich machen.


    ... Ich habe in Bezug auf einen fehlenden «CH»-Kleber in Italien auch schon diverse Schauergeschichten gehört (inklusive Beschlagnahmung des Fahrzeugs), aber konkret habe ich das bei allen meinen Italienreisen noch nie erlebt.

    Geht mir auch so. Bis auf die letzte Ferienwoche in den Dolos bin ich in bella Italia immer ohne CH unterwegs gewesen. Hatte nie Probleme. Ok, so mauerblümchenhaft, wie ich unterwegs bin, entgeht man dem Radar - resp. geh ich in der breiten Masse unter.

    Du weisst aber schon, dass Möppis mit der Zeit etwas lauter werden, oder? Und mit 94 dB bist bereits gefährlich nahe am Grenzwert. Es könnte also durchaus sein, dass du zurückgeschickt wirst, wenn du Pech hast.

    Ja, das ist mir bekannt, aber:

    1. Hab ich noch den jungfräulichen Originaltopf zu Hause in der Schachtel liegen und
    2. hab ich letztes Jahr das Motorrad insgesamt viermal mit 94 dB(A) gemessen. Zweimal mit Boo* auf dem Parkplatz und zweimal in Anneau du Rin vor dem Sportfahrtraining.

    Ich sag ja, ich hätte 'ne "Flüstertüte" :wacko:


    * An dieser Stelle meinen besten Dank an Boo für die Hilfe! :thumbsup:

    Ich wünsche dir alles Glück der Welt, wenn du dann vor dem Tiroler Revierförster stehst und der eine andere Meinung hat.

    Dem sehe ich gelassen entgegen. Die müssen mich erst einmal anhalten. Dann folgt mein Verweis auf die Plakette, und wenn sie dann Ernst machen wollen, müssen sie erst mal gesetzeskonform messen. Bislang waren alle Messungen im grünen Bereich. 8)


    Nachtrag: Standardmässig fahre ich in dem "Style", auf dem im Display gar kein Drehzahlband angezeigt wird. Wollten sie messen, müssten sie die korrekte Drehzahl auf dem Display ablesen können. Sollen sie es doch einstellen... :P Des weiteren sind beide Messungen, bei denen mir Boo zur Seite stand mit etwas mehr als 3/4 der maximalen Drehzahl gemessen. Ernsthafte Gedanken mache ich mir also nicht.

    Ich bin ja schon froh, dass ich mich mit dem Thema Lärmbelästigung vor dem Kauf meiner R 1200 R beschäftigt habe. Nach der Z 750 wollte ich mehr Drehmoment, Soziatauglichkeit und das bei leiseren dB(A)-Daten. Dass ich mich für die entschied, das ist das Resultat aus: db(A)-Wert, genügend Drehmoment, Ausstattung, Reise- und Soziatauglichkeit. Eigentlich waren damals, während des Evaluationsprozesses, die S 1000 R gefolgt von der S 1000 XR meine Favoriten. Hatte beide jeweils einen Tag gemietet. Beide waren mir aber zu laut. Insbesondere die erste Version der "R" (die mit der kleinen, silbernen Standardtröte) "plärrte" mir derart hochfrequent ins rechte Ohr, dass ich abends mit voller Dröhnung ins Bett ging. Die war echt zu laut! Das meinten übrigens viele, weshalb BMW diesbezüglich danach eine "entschärftere" Variante auf den Markt brachte. Aber auch die war/ist mir noch um Welten zu laut.

    Die R 1200 R hatte ich anfangs eigentlich gar nicht auf den Schirm. Mit der LC-Version aber verliess BMW das frühere "Biedermann-Image" der 12er "R". Nicht dass mich sowas kümmert, aber die R 1200 R LC gefil mir auch deutlich besser als deren Vorgängerin.

    Jetzt, vier Jahre nach dem Kauf der R 1200 R zahlt sich mein Entscheid in Bezug auf die Lärmwerte aus. Dass der willkürlich gesetzte Grenzwert gerade bei 95 db(A) angesetzt wurde, das betrachte ich als mein Glück. Der hätte ja auch tiefer ausfallen können. :wacko: