Beiträge von GW-Pilot

    Mein geschlossener Anhänger, den ich bisher hautpsächlich für die GoldWing eingesetzt habe, ist überzählig geworden. Der Innenausbau ist so gestaltet, dass auch die Motorradbekleidung, Helme etc. mitgeführt werden können, weil es in unserem Falle im Wohnmobil keinen Platz hatte. Die Reise ging an den Mittelrhein, nach Bad Füssing und vor allem im Herbst jeweils in die Toscana. Vom jeweiligen Campingplatz aus die Gegend erkunden und erfahren.

    Eine Bilderstrecke: https://photos.app.goo.gl/qgJGMrW2ZQSSSYb68

    Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der ............... ! Dann bitte melden und zur Besichtigung in Bremgarten vorbei kommen.
    Preis: Verhandelbar. So viel wie möglich natürlich ! Neupreis fast 7 000, aktuell eher ein Butterbrot (aber meh als es Weggli) 8)

    Bei der Fotostrecke oben das kleine 'i' im Kreis anklicken, dann wird rechts eine Beschreibung sichtbar.

    Kurzgeschichte: 1971 Vespa GS (180er) 4Gang, Pause, 1992 CN250, der Sofa-Roller, der mit dem 'Bohrmaschinenantrieb (Keilriemen). 1993 die Polstergruppe Goldwing 1500er mit 5 Gängen. 90% wahrscheinlich im 4. und 5. Gang gefahren. 2012 Goldwing 1800er - dito. 2018 die Erlösung, die brandneue Goldwing, 10% leichter (nur noch 380 Kg) und kein Kupplungshebel mehr. Dafür 2 Schalter, mit denen man die Gänge notfalls hat wechseln können. Das war insbesondere abwärts ganz komfortabel, weil die Motorbremse noch besser wirkte als beim geschalteten Modell. Der Fahrmodus 'Reise (der Zahme)' war meine Präferenz. DSG seit 2019 auch im Renault Captur - eine segensreiche Erfindung und gegenüber den Drehmomentwandlern m.E. auch leichter und komfortabler. Wie lange die Kupplung des 1. Gangs hält wollte mir alledings noch niemand sagen..
    Ja, ich weiss, ich war immer schaltfaul und geniesse es, nur mit Gas und Bremse unterwegs zu sein. Allerdings sperre ich mich immer noch gegen die 1-Gänger, die nachts an die Steckdose müssen, u.a. auch weil ich aktuell gar keine Steckdose habe. Vom Balkon herab mit 50m Kabelrolle durch nachbars Garten ist wohl nicht das Mass aller Dinge. Aber wir werden ja sehen, was noch kommen wird.

    Die letzten Jahre waren eher etwas wenig dem Motorrädle gewidmet, dazu gibt es verschiedene Gründe.
    Im letzten Oktober habe ich mich aber definitiv vom motorisierten Zweirad getrennt. Und das kam so: Seit längerer Zeit habe ich Mühe, vom Hellen ins Dunkle zu fahren - egal mit welchem Gefährt. Im Auto gibt es die Sonnenbrille, die ich hochklappen kann bei der Einfahrt in einen Tunnel. Beim Motorrad hatte ich seit längerer Zeit einen Helm mit getönten Extra.Visier zum (halb) Herunterziehen, also oben durchschauen wenn es hell ist und den Kopf ein wenig anheben, wenn es dünkler wird. Das hat allerdings auf Nebensträsschen nicht mehr funktioniert, wenn sich oben der Blätterwald geschlossen hat. Still stehen und warten, bis die Pupillen aufgegangen sind, den Fahrbahnrand habe ich nicht mehr auf Anhieb erkannt. Lustig wäre anders.

    Das entscheidende Ereignis aber habe ich mit dem Velo gebastelt. Vom Hellen ins Dünklere, der Teer hört auf, es kommt ein Kiesweg - allerdings mit einem Làngs-Absatz, der nicht zu überfahren war. Der Sturz wäre filmreif gewesesn, die Blutspur hätte im Blick fast auf Seite 1 gereicht. Immerhin, ich hatte noch Blut, das herab tropfen konnte, also nicht wirklich schlimm. Ebenso war noch genügend vorhanden, um grossflächie blaue Flecken zu gestalten - die schönsten Kunstwerke.

    Quintessenz: Das muss ich mit dem Töff nicht wiederholen. Der Schluss daraus ist schon bekannt.

    Somit verabschiede ich mich aus dem Forum, das ich häufig und mit grosser Begeisterung gelesen habe, leider an den Anlässen nicht oft habe teilnehmen können, aber die Truppe hat mir auch im Forum gefallen. Deshalb, vielen Dank an alle und geniesst weiterhin das Hobby des Zweiradfahrens - mit Benzin-Rückenwind (ich nur noch mit elektrischem Rückenwind). Die Erinnerungen sind so vielfältig über die lange Zeit, die wir oft zu zweit auf der Goldwing verbracht haben und durch die schönsten Landschaften haben gondeln können. Zum Vreneli uf em Guggisberg beispielsweise, allerdings mit Garmins 'kürzere Route', an schönen Höfen und Misthaufen vorbei etc. etc.. Es waren 30 schöne Jahre.

    Hebed wiiterhin gueti Fahrte und 'keep de rubber down'. :thumbup:

    Werni

    P.S. das isch jetzt d'Alternative. Mues en nur no uf 6 Boxer-Zylinder umbaue:

    Ist möglicherweise ein Bild von Spielzeug und Motorrad

    Soeben die neueste Ankündigung für den Frühling gefunden - Roberto, das müsste dich eigentlich interessieren, oder???

    Die neue Ducati 2023 ist da 😍

    Ist möglicherweise ein Bild von Motorrad, Fahrrad, außen und Text „NHET ru DUCATI“

    Was ich allerdings bisher nicht entdeckt habe ist eine Hupe, damit man die Fussgänger warnen könnte. 8)

    Manchmal - so meine ich, Roberto - wäre auch ein falsch geschriebener Pollenfilter ohne Doppel - 'L' nicht schlecht :saint: :evil: .

    Bezüglich Tschenderitis - der furchtbaren Krankheit mit Vermehrungspotential könnte ich eine Impfung mit Ohropax empfehlen. Wenn ich einen Text lese, stopfe ich Ohropax hinein, damit ich nicht höre, was ich lese. Hilft ungemein. Falls aber das Dampfrad (sächlich, also ein 'es') meint, es müsse Tschendern, dann müsst ihr auch die Ohropaximpfung gratis anbieten - möglichst noch mit einer Bratwurst dazu. Abgemacht ???

    Allen Dampfrädlern wünsche ich eine tolle Motorradsaison mit vielen, vielen schönen Touren über die Hügel und Pässe, durch die lieblichen Landschaften - im April und Mai mit dem Duft von Heu und Raps (selten auch Schweineställe neben der Fahrbahn) oder entlang einer Sägerei den frischen Holzgeschmack. Nur gut, dass es noch keine 'Pollenfilter' für die Zweiräder gibt, die diese vergnügliche Seite während der Fortbewegung durch das Land verhindern. Oder habt ihr im Auto schon einmal Rapsduft mit der Nase aufgefangen? Ich freue mich jedenfalls auf diese olfaktorischen Höhenflüge und visuellen Verführungen.

    Keep the rubber down!

    Liebe Grüsse 'ab der Polstergruppe'

    P.S. David, könntest Du bitte das Wörtchen Dampfrädler noch richtig tschendern? Mir gelingt es leider nicht. Ich bin wohl 'ein Hunne'

    Das mit dem Finden von Satelliten ist die eine Sache. Meine 'Gegenmassnahme' das Auto oder das Töffli eben ca. 5 Minuten einschalten, bevor ich losfahre. Jetzt stelle ich aber vermehrt .fest, dass meine Tracks irgendwann abstellen, bevor ich zu Hause bin. Zwei Varianten: Heute war beim Schulhausparkplatz die Fahrt zu Ende - gem. Garmin - das war ca. 500 Meter vor dem Zuhause. Üblicherweise stellt es aber ab, wenn ich die Quartierstrasse verlasse und auf den privaten Grund einschwenke. Das passiert auch dann, wenn das Motorrad zwar still steht, aber das Gerät noch aktiv ist. Es zeichnet einfach nix mehr auf.
    Diese Beobachtung ist nicht auf das 595er beschränkt, sondern auch bei den Camper 780er / 660er. So weit ich mich erinnere war es aber bei den reinen Auto-Navis 47xx oder so (noch) nicht der Fall, weder zu Beginn noch am Schluss einer Tour. Somit muss das irgend eine clevere Art von Fortschritt sein ! :P

    Danke, Patrick, für den Lernschritt, den Du mir zurück meldest :thumbup:

    Das ist auch eine der wenigen Seiten, in der man nicht zum 100ten Mal sagen muss, dass die feinen Guetzli gar nicht erwünscht sind. Diese Saumode ist mit dem Gendersternchen vergleichbar. Das ist der Grund - mit den Guetzlis, dass ich die D und Au spezifischen Seiten aufgegeben habe.

    Nebst dem Schweizer Radar hatte ich früher die umliegenden Länder, aber heute begnüge ich mich mit dem Italienischen Radarbild. Das zeigt 'ganz Europa' und man kann gut vergrössern. Die Genauigkeit ist mir aber z.B. in Frankreich nicht wirklich bekannt. Wenn ich jedoch Meteo Schweiz mit dem Italiener vergleiche, stimmt es ganz gut überein. Ich nehme einmal an, dass dieses Bild aus den Informationen der verschiedenen Länder zusammengesetzt ist, (WeatherPro kenne ich gar nicht.)

    Ach, ich sitze am PC und Du willst was fürs Mobile. Jetzt weiss ich gar nicht, ob das auch verfügbar wäre. Es ist, ich hab das gleiche Bild auf dem Handy - und sowohl bei SRF wie beim Italiener regnet es jetzt in Brissago, Locarno, Rivera ........ etc..

    https://www.accuweather.com/de/it/national/weather-radar

    Also, Rudi der Ratlose, sei jetzt nicht so memmig, das waren für die damalige Kondition nur schlappe 620 Km, die nach Garmin mit einem langsamen Profil nicht einmal 9 Stunden dauern konnten :thumbup::doofy:.

    Und, Kaengi, ja, das aus dem Bett sich hieven ging zur Jugendzeit zwar nicht besser, aber flotter. Bis man heute nur schon das äussere Gleichgewicht findet, dauert es - geschweige denn das Innere Gleichgewicht zwischen Traum und Tag - das kann dauern. Die Umkehrung allerdings auch - vom Tag zum Traum :huh:

    Roberto, das habe ich fast identisch vor ca. 3 Wochen gemacht - ja, bis zum Brünig ist es eine mittlere (schei....) Unliebsamkeit. Aber ab Meiringen (um 7 am Kiosk etwas flüssiges erstanden), wurde ich fast nie mehr überholt. Nicht etwa, weil ich zu schnell gefahren bin, sondern weil ich es nicht besser kann und nur selten einer in die gleiche Richtung gefahren ist. Das Pfadilager im Obergoms war auch noch einen Fotohalt wert. Ein äusserst eindrückliches Erlebnis, diese unendliche Zeltstadt.
    Die alte Tremola habe ich angefangen, aber irgendwo verpasst und dann die neue erwischt. Egal, es war von der oberen Plattform aus eine tolle Aussicht vom Bedrettotal bis in die Leventina. Anschliessend in Hospental habe ich eine Gruppe 'Töfflibuebe' getroffen. Ich musst anhalten und die Dinger bestaunen. Mit dabei - neben Benzinkanistern in alten Munitionskisten auch ein Vierradanhänger mit Drehschemel. Ich vermute, dass dieser Fahrer sehr viel hat treten müssen, war das Ziel - nach der Schöllenen - doch der Gotthard in Richtung Tessin.

    Susten - Steingletscher - Alpkäse kaufen (mmmmmmmhhhhhhhh) und dann eben noch einmal über den Brünig. Allerdings habe ich dann den Abbieger über Glaubenbielen nach Sörenberg gewählt. Das war erstmals in dieser Richtung, ich kannte bisher nur die Gegenrichtung. Eindrücklich wieder die Aussicht auf den Sarnersee ..... .Resumé: 9 1/4 Stunden unterwegs, in 7h 10min 405 Km gefahren. Viele schöne Eindrücke - und ja, etwas früher losziehen lohnt sich, ich bin schon um halb sechs gestartet. Eine Woche vorher für den Klausen und den Pragel war ich auch etwas später unterwegs. Da war der Vierwaldstädtersee bis Viznau nicht so toll, die Axenstrasse ging noch, ab Altdorf dann aber auch - fast alleine. Und über den 'Prgl' sowieso. Und auf der Passhöhe der Schüblig mit Härdopfelsalat ist zu empfehlen.

    Jetzt aber wieder zurück zum 'richtigen Triumph' - in diesem Falle zum Auto. Ich entsinne mich, dass es einmal einen Spitfire (oder eher der Zeit entsprechend ein Spritfirer ??? :cursing:) gab. In Wikipedia ist das Gefährt dargestellt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_Spitfire

    Aktuell bin ich allerdings via Blick (die einzig wahre Tageszeitung der Welt) auf die Triumpf-Autos gestossen. Da fährt ein Reporter durch die Schweiz und stellt deren landschaftliche Schönheit fest (känned mer doch, will mer Töffli fahred).

    https://www.blick.ch/schweiz/im-old…id17813615.html

    Dabei handelt es sich um den TR6

    Auch hier ergänzt mit Wikipedia.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_TR6

    Leider hatte ich nie die Gelegenheit, ein solches Gefährt zu lenken. Lediglich einen MG B durfte ich einmal für kurze Zeit bewegen. Schöne Zeiten - irgendwie elegante Formen und der Zeit entsprechenden viele PS und ein Sound als Ohrenschmaus.

    Viel Vergnüege bim Studiere.

    Werni